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Fachzeitschriften
müssen den Wunsch ihrer Autoren nach rascher Veröffentlichung
stärker berücksichtigen
Langes Warten auf die Artikelveröffentlichung lässt
Autoren zur Konkurrenz abwandern
Langenfeld, 18. März , 2002: - Fachverlage müssen dem Wunsch
ihrer wissenschaftlichen Autoren nach schnelleren Durchlaufzeiten bis
zur Veröffentlichung stärker Rechnung tragen. Zu diesem Ergebnis
kommt die Aries GmbH & Co. KG, Anbieter von Technologielösungen
und Services für Verlage, aufgrund von Untersuchungen der ALPSP
(The Association of Learned and Professional Society Publishers) sowie
eigenen Recherchen.
Laut aktueller Untersuchung beklagen 88% der befragten Autoren die Verzögerung
ihrer Fachartikel bis zur Veröffentlichung. Rund 30% äußerten
sich unzufrieden mit dem derzeitigen Gutacherprozess. Publikationsverzögerungen
werden vorrangig deswegen als Problem gesehen, weil bei den Autoren
die Angst mitschwingt, dass ein Fachkollege die Ergebnisse zuerst veröffentlichen
könnte.
Das hängt mit den primären Motiven für die Veröffentlichung
in Fachmagazinen zusammen: Der Hauptgrund, der Fachwissenschaftler diese
Möglichkeit nutzen lässt, ist die Kommunikation ihrer wissenschaftlichen
Ergebnisse an die Fachgemeinde mit der damit verbundenen Hoffnung, dass
dies ihrer wissenschaftlichen Karriere förderlich ist. Finanzielle
Erwägungen spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle.
Nach Ansicht von Aries sind Fachverlage gehalten, diese Ergebnisse ernst
zu nehmen und die Durchlaufzeiten wissenschaftlicher Texte bis zur Veröffentlichung
zu verkürzen. "Jeder Verleger weiß, dass Top-Autoren
auch die Top-Kandidaten auf der Wunschliste anderer Verlage und deren
Fachzeitschriften sind", kommentiert Frank Dietrich, Niederlassungsleiter
der Aries GmbH & Co.KG. "Folglich sollten Verleger, auch wenn
ihre Fachzeitschriften in Sachen Reputation, Reichweite und Impact Factor
zur ersten Garnitur am Markt gehören, ihre Position nicht durch
sich dahinziehende Veröffentlichungstermine gefährden",
ergänzt Dietrich.
Die beste Gewähr dafür sieht er im Einsatz von heute verfügbarer
Best-of-Breed-Software gegeben, die den kompletten Durchlaufprozess
einschließlich aller Abstimmungs- und Gutachterprozesse durch
umfassendes Content- und Workflow-Management beschleunigt und obendrein
kostengünstiger macht.
Bei laut ALPSP-Untersuchung im Schnitt zwischen 50 und 500 Manuskripteinreichungen
pro Jahr und Fachzeitschrift ergeben sich durch den Einsatz entsprechender
Software signifikante Positionierungsverbesserungen, die sowohl aus
dem Zeitvorteil, aber auch aus dem Kostenaspekt resultieren.
Ein Kostenkiller ist beispielsweise der bei Internet-basierten Verwaltungssystemen
wegfallende Transport der Manuskripte. Immerhin bedienen sich hierzu
laut Untersuchung fast 50% der befragten Verlage und Herausgeberbüros
des traditionellen Postwegs, gefolgt von E-Mail und Fax. Zusätzliche
Kosten- und Zeitvorteile bringt der Wegfall des manuellen Handlings
über den kompletten Verwaltungsprozess bis zur Drucklegung.
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